Accoya Holz bei Enno Roggemann

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Accoya live auf der LIGNA

20.05.2007 | Mit der acetylierten neuen Art von Holz namens „Accoya“ präsentierte das Holzhandelshaus Enno Roggemann aus Bremen auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes niedersächsischer Zimmerleute in Halle 17 erstmals ein mit Essigsäureanhydrid behandeltes Nadelholz, das revolutionäre Eigenschaften für den Fensterbau wie für den Garten- und Landschaftsbau bietet.

Das Verfahren der Acetylierung bewirkt, chemisch gesprochen, bei den Zelluslosemolekülen in den Zellwänden des Holzes die Substituierung der Hydroxyl-Gruppen durch Acetyl-Gruppen. Durch diesen Austausch verändert sich die Fähigkeit des Holzes zur Aufnahme bzw. Abgabe von Wasser, acetyliertes Holz nimmt wesentlich weniger Wasser auf als unverändertes Holz. Ausserdem nimmt die "Verdaulichkeit" des Holzes für Mikroorganismen ab, technische Werte wie bspw. die Härte verbessern sich.

Oberflächenhersteller wie Akzo Nobel (Sikkens) geben über ihre Systempartner bereits jetzt 10 Jahre Garantie auf die Oberfläche von "Accoya“ ohne Revisionsanstrich in der Zwischenzeit. Aus optischen Gründen sollten gleich bei welcher Anwendung lediglich nach wie vor ein Bläueschutzgrund aufgetragen werden, da durch die Modifizierung kein Bläueschutz erzeugt wird. Praxistests in der Produktion konnten Zeiteinsparungen bei Fräsungen und Zwischenschliff beweisen. Zum „Begreifen“ wurden auf der Ligna vor Ort verlegte Riffelprofile als Beispiel für ein Terrassendeck wie auch Schnitthölzer und Fensterkanteln gezeigt. Roggemann beginnt in den kommenden Wochen mit den ersten Auslieferungen des Produktes.

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